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Das MDK-Reformgesetz 2020 und 2021

Juristische, inhaltliche und organisatorische Auswirkungen

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Das MDK-Reformgesetz: Inhalte und Probleme

Das neue MDK-Reformgesetz wird mit Wirkung zum 01. Januar 2020 erhebliche Herausforderungen an die deutschen Krankenhäuser stellen!

Die Medizinische Dokumentation in der Akte, die Erfassung und Kodierung medizinischer Parameter für die stationäre Abrechnung sowie das Krankenkassen- und MDK-Management stellen alle Mitarbeiter/-innen des Krankenhauses und des Medizincontrollings vor neue Probleme.

Jede Rechnungserstellung muss abschließend sein und darf nachher nicht mehr korrigiert werden. Ist sie zu hoch, muss die Differenz zurückgezahlt werden. Für 2020 und 2021 sind daher Strafzahlungen vorgesehen. Ist die Rechnung zu niedrig, hat das Krankenhaus keine Möglichkeit mehr, diesen Betrag nachträglich einzufordern. Deshalb müssen alle am Prozess Beteiligten die gesetzlichen Veränderungen kennen und im Krankenhaus die erforderlichen Vorbereitungen treffen.

So werden u. a. folgende Punkte für die Rechnungsstellung hausintern zu klären sein:

  • Wer dokumentiert wann was in der Patientenakte?
  • Wann sind alle Dokumente und Informationen für das Medizincontrolling vorhanden?
  • Wer gibt wann die Rechnung frei?
  • Wie hoch ist die Quote der „beanstandeten Rechnungen“? Was wurde bemängelt?
  • Welche Informationen generiert das Berichtswesen?
  • Welche Konsequenzen werden daraus gezogen?
  • Wer führt die Gespräche mit MDK- und Krankenkassen-Mitarbeitern?
  • Verteilung der Kompetenz- und Verantwortungsbereiche im Krankenhaus?

Diese und zahlreiche andere Fragen sollen an diesem Tag gestellt und möglichst umfassend diskutiert und beantwortet werden. Zu diesem Zweck können Sie uns vor Veranstaltungsbeginn Ihre Fragen zusenden.

Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich an Klinische Kodierfachkräfte und Mitarbeiter/-innen aus dem Medizincontrolling sowie DRG-Beauftragte aus dem Ärztlichen Bereich, aber auch an Abrechnungsmitarbeiter/-innen aus dem Krankenhaus, die sich täglich mit Kodier- und Abrechnungsfragen auseinandersetzen müssen. Ebenfalls geeignet ist diese Schulung für Anwälte für Medizinrecht und Sozialrecht und für Krankenkassenprüfer/- innen.

MDK-Reformgesetz: Aktueller Stand – Chance und Herausforderung

Was wird sich in den Jahren 2020 und 2021 ändern?

Endgültige Rechnungsstellung für Krankenhäuser
  • Nur noch ein Aufschlag? Wann ist die Akte vollständig?
  • Sind wirklich keine Korrekturen mehr möglich?
  • Was bedeutet das für die Medizinische Dokumentation?
  • Primäre Fehlbelegung: Umgang mit dem AOP-Katalog?
  • Sekundäre Fehlbelegung: Korrektur vor Rechnung?
  • Welche Rechnung verlässt wie das Krankenhaus?
Die Abrechnungsqualität bestimmt den Prüfungsumfang!
  • Quartalsbezogene individuelle Prüfquoten:
    • Wie werden diese berechnet? Wovon hängen sie ab?
    • Wer kontrolliert diese Quoten?
    • Welche Einflussfaktoren gibt es?
Strafzahlungen für Krankenhäuser: Höhe und Ausmaß?
  • Wie werden sie berechnet? Wann werden diese fällig?
  • Umgang mit Problemfällen?
  • Rückmeldung an die Fachabteilungen
  • Konsequenzen für das Fallspektrum?
Keine Prüfung von OPS-Komplexkodes ab 2020: Alles gut?
  • Strukturprüfungen alle 1-2 Jahre: Von wem?
  • Wie lange sind die „MDK-Siegel“ gültig?
  • Indikation und Verweildauer wird weiter geprüft!
  • Dokumentation der Teamsitzungen und Prozesse
Verpflichtender Falldialog vor dem Gang zum Sozialgericht!
  • Das MDK-Urteil ist für die Krankenkassen verbindlich
  • Lösung von strittigen Fällen im Kompromiss mit der KK:
    • Wer trägt die Budgetverantwortung?
    • Wer hat die Kompetenz für solche Gespräche?
    • Benötigte Qualifikationen und Weiterbildung?
  • Unzulässigkeit von Sondervereinbarungen
Neubesetzung des Schlichtungsausschuss Bund
  • Zeitnahe Entscheidungen/Fachliche Besetzung
  • Einbeziehung der FokA/SEG-Empfehlungen
    • Umgang mit Konsens- und Dissensfällen?
    • Rechtliche Bedeutung? Aktueller Stand?
  • Deutsche Kodierrichtlinien 2020: Änderungen? Klarstellungen?
  • Unterjährige Änderungen mit Wirkung ab dem übernächsten Monat:
    • Wer erhält im Krankenhaus diese Informationen?
    • Wer übermittelt diese rechtzeitig an die Beteiligten?
Änderung des AOP-Kataloges ab 2021/2022
  • Was ändert sich von 2019 auf 2020?
  • Wie sieht der Zeitplan für die nächsten Jahre aus?
  • Was beabsichtigt der Gesetzgeber?
  • Chancen und Risiken für das Krankenhaus?
  • Wie wirkt sich das auf das Spektrum der Fachabteilungen aus?
Umgang mit den Pflegeentgelten ab 2020
  • Werden diese bei Änderungen der Verweildauer verrechnet?
  • Was passiert bei Änderungen von vollstationären Fällen auf eine ambulante Abrechnung?
  • Umgang mit Abrechnungsdatensätzen?
Berichtswesen
  • Möglicher Aufbau und Inhalte
  • Zielgruppenspezifische Informationen

Schulungszeit

09.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Teilnahmegebühr

Kevelaer: 580,00 Euro
zzgl. 19% Umsatzsteuer
inkl. Mittagessen, Pausengetränke sowie Unterlagen in Druck- und Dateiformaten.

Sonstiges

Ab 4 Teilnehmern für ein Krankenhaus wird ein Rabatt von 10 Prozent gewährt.

Hinweis

Alle Inhalte werden den Teilnehmer/-innen in digitaler Form zur Verfügung gestellt, so dass diese in den Kliniken multipliziert werden können.



Kursumfang

8 Unterrichtsstunden à 45 Minuten
(1 Schulungstag)

Dozenten:

  • Dr. med. H.-G. Kaysers, Krankenhausbetriebswirt (VKD)
  • Friedrich W. Mohr, Fachanwalt für Medizinrecht, Mainz www.medizinrecht-ra-mohr.de

> Die Anmeldebedingungen
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Durchschnittliche Bewertung
der TeilnehmerInnen dieses Kurses:

Basis: 105 Bewertungen

  • Fachkompetenz und didaktische Fähigkeiten der Dozenten

    (4.8)

  • Aufbau und Strukturierung der Veranstaltung

    (4.6)

  • Service und Bewirtung

    (4.2)

  • >> Kommentare von TeilnehmerInnen

Termine

NP 20-1Kevelaer
1-tägige Schulung:
29.01.2020
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