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Mögliche Auswirkungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes auf die tägliche Praxis

> Herausforderung, Chancen und Risiken
> Pflegedokumentation und MDK-Prüfung
> Pflegerelevante ICD/ OPS/ Zusatzentgelte:
Änderungen von 2018 auf 2019

PDF KC_PflegeDRG-inhouse > Info

Auswirkungen des neuen Gesetzes auf die Pflegepraxis

Das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) soll bereits ab dem Jahr 2019 dazu beitragen, die Pflegepersonalkosten aufwandsgerechter und unabhängig von Fallpauschalen zu vergüten.

Zwar haben die in den letzten Jahren eingeführten Zusatzentgelte für PKMS und Pflegegrade sowie komplexere DRGs für pflegeaufwändigere Patienten einerseits schon zu einer Verbesserung der Vergütung beigetra- gen; andererseits aber auch zu einer bürokratischen Überlastung inklusive zahlreichen MDK-Prüfungen geführt.

Ab 2019 soll alles anders werden: Es werden für vier Fachabteilungen Pflegepersonaluntergrenzen vorgegeben.

Ab 2020 ist geplant, für alle Fachabteilungen Personaluntergrenzen festzulegen. Zusätzlich wird die Krankenhausvergütung schrittweise auf eine Kombination von DRG-Fallpauschalen und Zusatzentgelten krankenhausindividuellen Pflegepersonalbedarf-Budgets umgestellt.

Dieses Vorhaben stellt eine Revolution und Abkehr vom bisherigen berufsgruppenübergreifenden Ansatz des DRG-Systems dar. Die Pflege hat ihr Leistungsspektrum und ihren Aufwand somit eigenverantwortlich und um- fassend abzubilden.

Diese beabsichtigte „krankenhausindividuelle Kostenerstattung“ bedeutet allerdings keinen Freifahrtschein oder die Rückkehr zum Selbstkostendeckungsprinzip!

Ohne zum heutigen Zeitpunkt das zukünftige, endgültige System zu kennen, gilt es Folgendes zu bedenken:

Es ist schon jetzt notwendig, durch die umfassende, valide und MDK-sichere Dokumentation nachzuweisen, wie hoch die Morbidität der im eigenen Krankenhaus behandelten Patienten zum Ausgangszeitpunkt ist – durch deren Indikatoren wie Diagnosen, Funktionslevel und pflegerelevante Prozeduren.

Um diese neue Verantwortung und die umfangreichen Aufgaben für den Pflegedienst schon heute entsprechend vorzubereiten, bedarf es eines Schulungs- und Informationskonzeptes für Ihre Mitarbeiter/-innen. Bestehende Dokumentations- und Organisationsprobleme müssen erkannt und benannt werden. Notwendige Veränderungen sind vorzubereiten und einzuleiten, Pflegethemen müssen konkretisiert und die Mitarbeiter/- innen in der Praxis adäquat eingebunden werden.

Zielgruppe

siehe Seminarinhalte

Inhalte und Schwerpunkte für die Jahre 2019 und 2020

In unserem praxisorientierten Seminar erhalten Sie Impulse und Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der Herausforderungen in den nächsten Jahren.

Dazu bieten wir folgende Schulungskonzepte an, die wir gerne mit Ihnen zeitlich und inhaltlich anpassen können.

Zielgruppe
> Leitende Pflegekräfte (PDL/ Stationsleitung)
> Geschäftsführung/Medizincontrolling
> Mitarbeiter/-innen der Personalabteilung

  • Was bedeuten die Änderungen für mein Krankenhaus?
  • Konkrete Anhaltzahlen für Fachabteilungen: Was gilt ab 2019?
  • Personaluntergrenzen: Wie werden diese ermittelt?
  • Mögliche Szenarien und Berechnungsgrundlagen
  • Mögliche Auswirkung auf Strukturen und Prozesse in den Krankenhäusern: Dienstplangestaltung, Belegungsmanagement, Verweildauersteuerung u. a.
  • Was könnte bei einer Unterschreitung der Untergrenzen passieren? Recht/Personalplanung/Organisation/KH-Plan
  • Die Entwicklung eines Pflegeentgeltkataloges:
    • Pflegequotient/Pflegelast/Pflegeerlös ab 2020
    • Refinanzierung der Pflegestellen: Zwischen Märchen und Realität

Zielgruppe
> Leitende Pflegekräfte (PDL/ Stationsleitung)
> Alle Mitarbeiter/-innen aus dem Pflegedienst

  • Neuigkeiten für die Pflege im DRG-System 2018/2019
  • Dokumentation in der Pflege
  • Indikatoren für den Pflegeaufwand
  • Pflegerelevante Nebendiagnosen: zeitnah erfasst!
  • ICD-Kodierung von Funktionseinschränkungen: Welche gibt es?
  • Erfassung der OPS-Pflegegrade: Änderungen/Auswirkung 2019
  • PKMS 2019: Was ändert sich, was ist zu beachten!
  • Erfahrungen aus MDK-Prüfungen: Was muss sich ändern?
  • Erlösverantwortung/-dimension für Pflegeberufe

Diese beiden Themenblöcke können auf Wunsch miteinander kombiniert werden!

Nach unserer Erfahrung ist es in der täglichen Praxis schwer durchsetzbar, die Mitarbeiter/-innen mehr als drei Stunden für einen Themenblock zu binden.

Unsere Idee ist es, je nach der Größe Ihres Krankenhauses und/ oder Ihrer Abteilungen ein hausindividuelles Schulungskonzept zu erstellen, um möglichst zeit- und praxisnah die komplexe Materie für die betroffenen Mitarbeiter/-innen zu erläutern.

Dazu können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen, um ein krankenhausindividuelles Angebot von uns zu erhalten und die Schwerpunkte des Seminars so zu setzen, wie Sie es gerne möchten.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Thematik zu bearbeiten, damit Sie für die Zukunft vorbereitet sind.

Referenten :

  • Thomas Claes, Medizincontroller, Pflegefachkraft,
    Kaysers Consilium GmbH
  • Michael von Eicken, Medizincontroller, Kath. Klinikum Bochum, Fachkrankenpfleger, Beirat der FG „Profession Pflege“, Mitglied der PKMS-Arbeitsgruppe (AGKAMED)
  • Herr René Tauterat, PKMS Koordinator, Kodierbeauftragter Pflege der Johanniter-Kliniken Bonn
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Inhouse-Schulung

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