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Kaysers Consilium: Mögliche Auswirkungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes auf die tägliche Praxis

Kaysers Consilium GmbH
Marienstraße 24
47623 Kevelaer

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Mögliche Auswirkungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes auf die tägliche Praxis

Herausforderungen, Chancen und Risiken
> Pflegerelevante ICD/ OPS/ Zusatzentgelte
> Inkl. aller aktuellen Entwicklungen bis Ende Februar 2019!!!

PDF KC_PflegeDRG-inhouse > Info

Auswirkungen des neuen Gesetzes auf die Pflegepraxis

Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und die Pflegepersonal-Untergrenzenverordnung (PpUGV) werden ab dem Jahr 2019 erhebliche Auswirkungen auf das Leistungsgeschehen und die Prozesse in den Kliniken haben.

Die in den letzten Jahren eingeführten Zusatzentgelte für PKMS und Pflegegrade sowie die Etablierung pflegespezifischer DRG-Splits haben zwar zu einer Verbesserung der Abbildung pflegerischer Leistungen im Fallpauschalensystem beigetragen. Sie haben aber auch zu einem erheblichen Mehraufwand in Dokumentation und Administration inklusive zahlreicher MDK-Prüfungen geführt.

Zur Lösung des eigentlichen Grundproblems, dem Mangel an Pflegepersonal und der Überlastung der Mitarbeiter im Pflegedienst, konnten diese Anpassungen jedoch nicht beitragen.

Ab 2019 und in den Folgejahren soll nun vieles anders werden: Die PpUGV ist beschlossen und für vier Fachabteilungen sind Pflegepersonaluntergrenzen bereits im Jahr 2019 definiert. Vorgaben für weitere zwei Fachabteilungen werden 2020 folgen.

Ab 2020 wird dann auf der Basis des PpSG die Krankenhausvergütung auf eine Kombination von DRG-Fallpauschalen/Zusatzentgelten und einem krankenhausindividuellen Pflegepersonal-Budget umgestellt.

Dieses Vorhaben stellt eine grundlegende Abkehr vom bisherigen berufsgruppenübergreifenden Ansatz des DRG-Systems dar. Es wird zu tiefgreifenden Veränderungen auf allen Ebenen der Leistungsdokumentation und –abrechnung führen.

Die beabsichtigte „krankenhausindividuelle Kostenerstattung“ im Sinne eines Selbstkostendeckungsprinzips bedeutet allerdings keinen Freifahrtschein für die Pflegedokumentation. Die Pflege hat ihr Leistungsspektrum und den damit verbundenen Aufwand als Grundlage für die Kostenerstattung zukünftig eigenverantwortlich und umfassend abzubilden.

Mit Umsetzung der PpUGV für vier Fachbereiche sind die Krankenhäuser bereits 2019 in der Nachweispflicht, die festgelegten Personaluntergrenzen einzuhalten. Dies erfordert ein gezieltes Pflege-Personalcontrolling in der Steuerung des Personaleinsatzes und zur Vermeidung von Sanktionen.

Aus diesen neuen Herausforderungen resultiert ein erheblicher Schulungs- und Informationsbedarf für die Mitarbeiter des Pflegedienstes auf allen Hierarchieebenen.

Bestehende Dokumentations- und Organisationsprobleme müssen erkannt und benannt werden. Notwendige Veränderungen sind vorzubereiten und einzuleiten. Für jede einzelne Klinik müssen die relevanten Themenkomplexe konkretisiert und die Mitarbeiter/-innen in der Praxis adäquat eingebunden werden. Die Implementierung eines Pflegepersonalcontrollings ist bereits in 2019 ein wesentlicher Bestandteil, um den gesetzlichen Vorgaben in der täglichen Praxis gerecht zu werden.

Zielgruppe

siehe Seminarinhalte

Inhalte und Schwerpunkte für die Jahre 2019 und 2020

In unserem praxisorientierten Seminar erhalten Sie Impulse und Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der Herausforderungen in den nächsten Jahren.

Dazu bieten wir folgende Schulungskonzepte an, die wir gerne mit Ihnen zeitlich und inhaltlich anpassen können.

Zielgruppe
> Leitende Pflegekräfte (PDL/ Stationsleitung)
> Geschäftsführung/Medizincontrolling
> Mitarbeiter/-innen der Personalabteilung

  • Was bedeuten die Änderungen für mein Krankenhaus?
  • Konkrete Anhaltzahlen für Fachabteilungen: Was gilt ab 2019?
  • Personaluntergrenzen: Wie werden diese ermittelt?
  • Mögliche Szenarien und Berechnungsgrundlagen
  • Mögliche Auswirkung auf Strukturen und Prozesse in den Krankenhäusern: Dienstplangestaltung, Belegungsmanagement, Verweildauersteuerung u. a.
  • Was könnte bei einer Unterschreitung der Untergrenzen passieren? Recht/Personalplanung/Organisation/KH-Plan
  • Die Entwicklung eines Pflegeentgeltkataloges:
    • Pflegequotient/Pflegelast/Pflegeerlös ab 2020
    • Refinanzierung der Pflegestellen: Zwischen Märchen und Realität

Zielgruppe
> Leitende Pflegekräfte (PDL/ Stationsleitung)
> Alle Mitarbeiter/-innen aus dem Pflegedienst

  • Neuigkeiten für die Pflege im DRG-System 2018/2019
  • Dokumentation in der Pflege
  • Indikatoren für den Pflegeaufwand
  • Pflegerelevante Nebendiagnosen: zeitnah erfasst!
  • ICD-Kodierung von Funktionseinschränkungen: Welche gibt es?
  • Erfassung der OPS-Pflegegrade: Änderungen/Auswirkung 2019
  • PKMS 2019: Was ändert sich, was ist zu beachten!
  • Erfahrungen aus MDK-Prüfungen: Was muss sich ändern?
  • Erlösverantwortung/-dimension für Pflegeberufe

Diese beiden Themenblöcke können auf Wunsch miteinander kombiniert werden!

Nach unserer Erfahrung ist es in der täglichen Praxis schwer durchsetzbar, die Mitarbeiter/-innen mehr als drei Stunden für einen Themenblock zu binden.

Unsere Idee ist es, je nach der Größe Ihres Krankenhauses und/ oder Ihrer Abteilungen ein hausindividuelles Schulungskonzept zu erstellen, um möglichst zeit- und praxisnah die komplexe Materie für die betroffenen Mitarbeiter/-innen zu erläutern.

Dazu können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen, um ein krankenhausindividuelles Angebot von uns zu erhalten und die Schwerpunkte des Seminars so zu setzen, wie Sie es gerne möchten.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Thematik zu bearbeiten, damit Sie für die Zukunft vorbereitet sind.

Referenten :

  • Thomas Claes, Medizincontroller, Pflegefachkraft,
    Kaysers Consilium GmbH
  • Michael von Eicken, Medizincontroller, Kath. Klinikum Bochum, Fachkrankenpfleger, Beirat der FG „Profession Pflege“, Mitglied der PKMS-Arbeitsgruppe (AGKAMED)
  • Herr René Tauterat, PKMS Koordinator, Kodierbeauftragter Pflege der Johanniter-Kliniken Bonn
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Inhouse-Schulung

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Buchen Sie uns jetzt für Ihr Krankenhaus!

 

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